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Toller Bericht auf SWR 4...

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Toller Bericht auf SWR 4...

Beitragvon Marko » Di 22. Mär 2016, 01:17

Roger Whittaker wird 80

Die Stimme mit den vielen Streicheleinheiten



Mit dem Abschiedslied „The last farewell“ kam 1975 der ganz große Durchbruch. Bis heute hat der Weltreisende in Sachen Musik über 55 Millionen Alben verkauft und kann rund 250 Silber-, Gold- und Platinschallplatten sein Eigen nennen. Nun feiert Roger Whittaker seinen 80. Geburtstag.

Musik statt Flora und Fauna


Sein Professor gab Roger Whittaker einst den Rat: „Versuche es mit der Musik, ich halte Dir zehn Jahre lang einen Platz an der Uni frei.“ Dabei hatte sein Student sein Studium der Zoologie, Biochemie und Meeresbiologie an der University of Wales in Bangor äußerst erfolgreich abgeschlossen – mit dem zweitbesten Abschluss, den es je an seiner Universität gab. 1962 erhielt er sogar die Ehrendoktorwürde der University of Wales. Aber dem Hochschullehrer war das stimmliche Talent seines Studenten bei mehreren Wohltätigkeitsveranstaltungen der Universität aufgefallen. Während Whitakers Examens stellte sich sogar ein kleiner Hit in England ein. Eine Entscheidung wurde fällig: Showbusiness oder Zoologie und Botanik.



Meilensteine in der Karriere von Roger Whittaker



Erster Erfolg mit Musical-Song


Nach einem Vorsingen erhielt der in Nairobi, Kenia geborene Sohn britischer Einwanderer 1962 einen ersten Schallplattenvertrag: „The charge of the light brigade“ lautete der Titel seiner Debüt-Single. Mit seiner zweiten Veröffentlichung “Steel Men” folgte ein erster kleiner Hit. Damals nannte er sich mit verkürztem Vornamen „Rog Whittaker & His Companions“.


„Der Prophet gilt nichts im eigenen Lande“ – ein Sprichwort, das sich auch im Falle von Roger Whittaker bewahrheitet hat. Nicht in seiner Wahlheimat England sondern in Holland und Belgien hatte er seinen ersten großen Schallplattenhit. Nach mehreren mageren Jahren eroberte er 1967 mit „If I were a rich man“ aus dem Musical „Anatevka“ die Spitze der Hitparade. Die Rückseite der Platte beinhaltete seinen selbst komponierten „Mexican Whistler“, mit dem er sich beim Publikum als Kunstpfeifer vorstellte. Wegbereiter hierfür war das Songfestival im belgischen Seebad Knokke. Roger Whittaker war Mitglied des britischen Teams, das mit seiner Mitwirkung prompt den Wettbewerb gewann. Dabei war von einer Teilnahme anfangs wenig begeistert, da es keine Gage dafür gab. Erst nach vielen Überredungskünsten erklärte er sich bereit, mitzuwirken.

Einzug in die Konzerthallen der Welt


Roger Whittaker bekam nach dem Sieg den begehrten und renommierten „Preis der Presse“ und seine beiden Festival-Titel erschienen in Belgien und Holland als Single, wo sie den ersten Platz der Hitparade erreichten. Von nun an ging es steil bergauf. Erfolgreiche Gastspiele im Pariser „Olympia“ oder dem Londoner Savoy Hotel öffneten ihm die Türen zu Konzertsäle in aller Welt. In Funk und Fernsehen bekam er eigene Serien und mit „Durham Town“ stellte sich 1969 auch in England sein erster großer Hit ein.



1971 hatte er die Idee, im Rahmen einer Rundfunksendung einen Wettbewerb zu veranstalten. Die Zuhörer wurden aufgefordert, Texte und Gedichte zu schicken, von denen er die besten vertonen und eigens für die Sendung aufnehmen wollte. Unter den Einsendungen fand sich „The last farewell“ von Ron A. Webster, einem Silberschmied aus Birmingham. Zwar war dieser Beitrag nicht der Gewinner, aber dennoch nahm es Roger Whittaker auf und veröffentlichte den Titel auf der LP „New world in the morning“.

Welthit "The last farewell"


Vier Jahre später, so schilderte es Roger Whittaker, hörte die Frau eines amerikanischen Programmdirektors bei einer Reise durch Kanada das Lied im Rundfunk. Bei ihrer Rückkehr bat sie ihren Ehemann, das Lied in seiner Radiostation in Atlanta zu spielen. Nachdem der Titel einige Male lief, mehrten sich die Höreranfragen nach Song und Songwriter. Durch Powerplay wurde „The last farewell“ nicht nur landesweit bekannt, sondern entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem Welthit. Die Bilanz berichtet von 11 Millionen Exemplaren, die von der Schallplatte weltweit über die Ladentische gingen.

Teddybär mit Streichel-Stimme


Der Song öffnete ihm die Türen für neue Länder, darunter auch Deutschland, das für ihn in seiner Karriere einen besonderen Stellenwert einnahm und wo er im Laufe der Jahre viele seiner größten Erfolge feiern konnte. Hit reihte sich Hit an Hit, in Funk und Fernsehen war er Dauergast und in Mammut-Tourneen bereiste er das ganze Land: „Ein Star ohne Skandale, ein Sänger, der ohne Gags und Glamour auskommt, ein Top-Entertainer“ oder „Der englische Erfolgssänger mit dem Teddybär-Image und der Stimme mit den vielen Streicheleinheiten“ lauteten die Schlagzeilen der Presse.



Obwohl Roger Whittaker so viele deutsche Lieder aufnahm, hat er die Sprache zu seinem Bedauern nie richtig erlernt. Genau das Gegenteil trifft auf seine Ehefrau Natalie zu, mit der er schon seit 1964 verheiratet ist. Sie hatte ihre Schulzeit in einem Schweizer Internat verbracht. Zusammen mit ihr schrieb der fünffache Familien- und mittlerweile vielfache Großvater seine Autobiografie „So far so good“, die 1986 erschien. Vor einigen Jahren verlegte er seinen Wohnsitz von Irland nach Südfrankreich, wo er seinen Ruhestand zusammen mit seiner Frau und seiner Bulldogge Boris genießt. Zum runden Geburtstag grüßt er seine zahlreichen Fans mit einer Doppel-CD unter dem Titel „Alles Roger - alles Hits“, die einen Rückblick auf seine erfolgreichsten deutschen Hits parat hält.





Hans-Jürgen Finger

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