Natalies Neuigkeiten Oktober 2009 (2. Übersetzung)
 
     
   
  Oktober 2009

Liebe Freunde

Hurra! Euere Rufe kann ich bis hierher hören! Dieser Brief ist so spät, dass ich nicht weiß, was ich sagen soll, außer dass dieses Jahr eine Berg- und Talfahrt war mit Plänen die platzten und andere konnten auf die Schnelle verwirklicht werden, ebenso war es ein dauerndes Hin und Her zwischen England, Deutschland und Frankreich. Obendrein, als wir uns auf die Gartenzeit mit der Familie freuten, mussten wir den schlimmsten und nassesten Sommer seit Jahren hier in Irland ertragen.

Etwas Neues gibt es, Rogers DVD „In Kenya“ könnt Ihr nun bestellen. Bedenkt aber, dass sie nur im PAL-Format erhältlich ist, so vergewissert Euch bevor Ihr bestellt, ob dieses Format in Euerer Gegend abspielbar ist. Mehr erfahrt Ihr unter: In Kenya DVD

Für Roger begann dieses Jahr mit einem flotten Aufenthalt in England, um für sein Album „Golden Years“ zu machen, welches bereits in den ersten Wochen auf den Markt kam, aber dann musste er für 5 Wochen nach Deutschland, danach hatte er 10 Tage frei.

Als Roger für eine Konzertpause nach Hause kam, erkrankte er an der schlimmsten Erkältung, die er seit Jahren gehabt hat, mit hohen Temperaturen, Husten und einigen Tagen im Bett. Beinahe alle Musiker etc., hatte es erwischt, aber er hoffte, er könnte es vermeiden….kein Glück!

Hier ist eine Diashow von der Familie, Bilder von 2009
© rogerwhittaker.com

Zu diesem Zeitpunkt wartete ich mit dem Schreiben eines neuen Briefes, da gleich darauf Jessica und James wieder Eltern wurden, der kleine Max (Maximilian Michael Brabazon), erblickte genau 2 Jahre und eine Stunde nach seiner Schwester Bella das Licht der Welt. Ein großer Vorteil für Großeltern von 9 Enkel, wenn zwei am gleichen Tag Geburtstag haben!

Als Roger wieder auf Tour war, fragte Jessica mich, ob ich bis zur bevorstehenden Niederkunft bei ihr bleiben möchte und da ich 10 Tage frei hatte, sagte ich zu. Sie arbeitete bis zum Nachmittag des Geburtstermins, sie erwartete nicht, dass ein Baby pünktlich zur Welt kommt. Aber an diesem Abend nach der Vorbereitung zu Bellas zweitem Geburtstag für den folgenden Tag, sagte ich Ihr, dass die Geburt „unmittelbar“ bevor steht. Sie sagte nein! Ich schickte sie früh zu Bett und ging mit meinem Bruder zum Abendessen in ein örtliches Restaurant. Wir hatten noch nicht einmal das Essen bestellt, als das Telefon klingelte und sie sagte „es ist soweit“. Große Aufregung überall. Bellas Taufpatin sah nach ihr, während wir warteten. Nicht lange! Max kam problemlos und ich muss sagen, es ist ein einfaches Baby mit einem dauerndem Lächeln um seinen Mund. Isabella ist ganz vernarrt in ihren Bruder, sowie die ganze Familie.

Danach kehrte ich wenige Tage bevor Roger kam nach Irland zurück und verlies es wieder, um in England Dreharbeiten für das Deutsche MDR Magazin vorzubereiten, um Roger seinen Enkel vorzustellen. Dies konnten wir in Irland nicht machen, aber abgesehen davon, dass Roger sehr müde war, war er begeistert den kleinen Max zu sehen, der im Alter von nur 3 Wochen seinen ersten Fernseh-Auftritt hatte. Bella „benahm“ sich vor den Kameras perfekt, genauso wie die Enkelsöhne James und Milo, die uns begleiteten.

Für 2 Wochen zurück nach Irland und dann zurück nach Deutschland zu Florians Frühlingsfest der Volksmusik, für Roger war dies eigentlich selbstverständlich, aber ich war total fertig, meine Texte schrecklich und ich musste bis zur letzten Sekunde mit Pantoffeln vor den Kameras stehen, da ich kurz zuvor ausgerutscht war. Aber das ist eine andere Geschichte.

Wir „übertrafen uns selbst“ wie man so schön sagt und wir suchten 10 Tage Ruhe und Erholung in Frankreich. Wir genossen dies und nahmen an einem Internationalen Künstlerfestival der Stadt teil, bei dem Roger einige seiner eigenen Texte als Gedichte vortrug und meine Lieblingsgedichte von Patrick Kavanagh vorlas. Andere Menschen aus 8 verschiedenen Ländern lasen, stellten Skulpturen aus, malten, sangen oder tanzten und als Höhepunkt gab es eine Hochzeitsgesellschaft, die durch die Strassen zog, gefolgt von einer Band, alles sehr romantisch. Am Abend versammelten sich 200 Menschen zu einem festlichen Mahl, Volksmusik und Flamenco-Tanz! Ein riesiger Spaß!

Nach unserer Rückkehr verfiel Roger in seinen „Schreib-Modus“ und vollendete 8 neue Songs ( die Zahl steht nun bei 16!)

Ich dachte, nun wird es Zeit, diesen Brief zu schreiben, aber das Schicksal war gegen mich, weil ich mir den Zeh anstieß, er brach und nun will er nicht heilen. Mein Rücken und mein Hals schmerzen ebenfalls, ich kann kaum noch mehr als ein paar Stunden schlafen. Ich kann mich weder auf die Arbeit noch auf sonst etwas konzentrieren, so haben die Ärzte sich entschieden, mich in eine Klinik zu einem kompletten Skelett-Scan, Rheumatologen, Orthopäden etc. zu schicken, Ihr kennt das ja. Ich habe vor Jahren eine akute Arthritis gehabt und anschließend einige Hüftoperationen, aber der Scan zeigte, dass ich eine Form von Osteoporose (Knochenschwund) habe, eine seltsame und erstaunliche Krankheit. Ich nehme so viele Pillen, ich kann sie nicht mehr zählen, aber die Schmerzen sind erträglicher. Nun warte ich auf die Operation an meinem linken Fuß in diesem Jahr, weil ich kaum noch Schuhe tragen kann und als nächstes kommt der rechte Fuß dran, Knöchel und Ferse!

So warte ich, was auf mich zukommt.

Inzwischen lernt Roger die Texte für sein neues deutsches Album, welches im November/Dezember aufgenommen wird und im März erscheint und Roger sagte, dass er dies in Frankreich machen möchte, weil Jessica, James und ihre wundervolle kleine Familie uns dort besuchen können und dies eine kleine Pause für uns wäre. Aber auch dieses Mal war das Glück nicht auf unserer Seite!

Die Woche bevor wir los wollten, fühlte sich Boris unsere 5 jährige Bulldogge nicht wohl, hatte Probleme mit seinen inneren Organe, plötzliche Schmerzen beim laufen, liegen oder anderem. So schnell wie möglich brachten wir ihn in die Tierklinik, wo er geröntgt wurde und sie einen Bandscheibenvorfall feststellten. Er kam in einen Käfig, durfte Treppen weder rauf noch runter und durfte nur kurz hinaus, um seine Geschäfte zu erledigen. So zogen wir in die Wohnung neben dem Büro, welche auf einer Ebene liegt und Roger stornierte seinen Flug, aber versprach mir weiter zu lernen.

Boris war total unglücklich in seinem Käfig und nach zwei Tagen hatte er sich sein Gesicht völlig zerkratzt und hatte versucht heraus zu kommen, das Ausmaß in dem er die Gitter verbog, Teile der Einrichtung zerstörte, entwickelte er trotz seines Zustandes die Kraft einer Deutschen Dogge.

All die verzweifelten Anrufe von Roger, welcher sich nicht auf seine Arbeit konzentrieren konnte, ständig hin und zurück zur Tierklinik unterwegs war und weder kochte noch richtig aß, verkürzte meinen Aufenthalt und ich flog zurück, ihm zu helfen.

Ich bin bekannt dafür, die „Hosen anzuhaben“ und ich konnte sofort erkennen, dass ein Problem von Boris war, dass er sich in seiner Umgebung nicht wohl sondern bestraft fühlte. So holte ich ihn nach Hause zurück und sagte Roger wir sollten die Chance mit der Treppe ergreifen etc. Innerhalb eines Tages lebte er auf und sein Zustand verbesserte sich sichtlich. Er muss immer noch Schmerzmittel bekommen und ist am Morgen noch unbeweglich, aber er hat seine freche Persönlichkeit zurück, holt sich meine Schuhe, falls ich ihm nicht genug Aufmerksamkeit schenke, zwar noch nicht kräftig genug für draußen, aber immerhin fit genug, um die Fußbälle zu stehlen, die vom Schulhof nebenan herüber kommen! Wir halten die Daumen, aber sind realistisch genug, um zu wissen, dass sein Rücken nie mehr richtig in Ordnung kommt. So müssen wir beurteilen, ob „Qualität oder Quantität“ für sein weiteres Leben wichtig ist. Es wird sicherlich eine gefühlsmäßige Zeit der Leere. Ist es nicht verrückt, wie sehr wir unsere Tiere lieben und je älter wir werden, desto mehr ersetzen sie die Fürsorge und Aufmerksamkeit, die wir den Kindern gaben, bevor sie das Nest verließen!

Nun da sich die Dinge beruhigt haben, können wir uns wieder auf die Zukunft konzentrieren und während Roger kurz vor Weihnachten zu Aufnahmen fliegt, hoffe ich, dass mein Fuß gerichtet wird und auch wenn er in Gips steckt, werde ich mit dem Buch seiner Texte als Lyrik beginnen, in welchem einige brillante Fotos abgebildet sind.

Er hat in diesen hektischen Jahren vergessen, wie sehr er das Fotografieren liebt und er hat sich vorgenommen, wieder mehr Zeit in der Dunkelkammer zu verbringen.

Ich möchte nicht mit Sicherheit versprechen, wann ich den nächsten Brief schreibe, aber ich werde sicher Zeit finden, Euch über die Neuigkeiten des deutschen und englischen Albums zu informieren.

Inzwischen wünsche ich Euch alles Gute und schreibt fleißig. Roger liebt es das Gästebuch zu durchforschen und all die wundervollen Dinge zu lesen, die Ihr schreibt.

Passt auf Euch auf,
in Liebe Natalie

Danke an Silvia Reisinger für diese Übersetzung.

Original von: The Official Roger Whittaker Website
© copyright 1997-2009 Tembo Productions North America, Inc.

 
     
   zurück nach oben  
 


 
- Anzeige -
 
   
     
  Roger Whittaker - Die Jubiläums-Edition - Exclusive bei Shop24direct  
     
     
   
   
   
   
   
   
 
Impressum
www.rogerwhittaker.de - © Rocco Meier