Kein scharfes Schwert
 
     
 

Der Schlagersänger Roger Whittaker wird heute siebzig

BERLIN. Als "Sänger, Liedermacher und Pfeifer" definiert ihn ein Schlagerlexikon, und mancher sieht in ihm auch nur einen Schnulzenkönig. Roger Whittaker kann es egal sein: Mit rund 56 Millionen verkauften Platten ist er jenseits von Gut und Böse. Titel wie "Albany", "Das Lied von Aragon" oder "Abschied ist ein scharfes Schwert" sind in Deutschland bis heute Ohrwürmer geblieben.

Dabei kam Whittaker erst Ende der siebziger Jahre auf die Idee, es mit deutschen Texten zu versuchen, nachdem er in England schon lange erfolgreich war - etwa mit "Indian Lady". 1979 erschien "Mein deutsches Album", damals konnte der Schlagerstar noch kein einziges Wort Deutsch und jede Textzeile musste ihm phonetisch genau aufgeschrieben werden. Inzwischen hat er die Sprache gelernt und auch 25 deutsche Alben eingespielt.

Jetzt lebt der Vater von fünf Kindern mit seiner Familie auf einem Landsitz in Irland, wo er auch seinen heutigen 70. Geburtstag feiern will. Es ist etwas ruhiger geworden um ihn, seine offizielle Abschiedstournee ist vorbei. Aufhören aber will der "Kuschelbariton" nicht. Gerade hat er sein erstes Musical ("Gedi") fertig, und 2007 gibt es wohl doch noch eine Tournee. (BLZ)

 
     
 
Berliner Zeitung / 22.03.2006  
 
     
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