Schmuse-Sänger sorgt für volle Hallen
 
     
  Roger-Whittaker-Tournee
Schmuse Sänger sorgt für volle Hallen
Konzert morgen in Halle ausverkauft - Seit 20 Jahren hat Pop-Idol große deutsche Fangemeinde

Roger Whittaker HALLE/MZ. Morgen ist es soweit: Roger Whittaker, Schmuse-Brite aus Kenia, kommt in die ausverkaufte Eissporthalle. Die 3.000 Fans, die dabei sein können, habe lange darauf gewartet, den Sänger endlich aus der Nähe bewundern zu können.
In der Pop-Szene ist der sympathische Herr mit den schütteren grauen Haaren, Vater von fünf Kindern, nun schon viele Jahre ein Phänomen: Whittaker, der vorgestern seinen 59. Geburtstag gefeiert hat, steht bereits seit mehr als 30 Jahren auf der Bühne. In Deutschland schaffte er vor 20 Jahren den Durchbruch mit "The Last Farewell", dieser Titel machte ihn hier fast über Nacht berühmt, in insgesamt elf Ländern war er mit diesem Song an die Spitzen der Hitparade gestürmt. Und dort taucht der ältere Herr mit dem Charme des netten Onkels seit dem immer wieder auf: Von "Albany" über "Eloisa" - traf er immer wieder den Geschmack seines Publikums.
Das wird auch bei "Sehnsucht nach Liebe" nichts anderes sein: Unter diesem Titel ist Whittaker zur Zeit in Deutschland auf Tournee. 27 Konzerte in 27 Orten innerhalb von 31 Tagen stehen in seinem Terminkalender. Halle ist morgen einer der sieben Stationen in den neuen Bundesländern. Wermutstropfen für alle Fans, die noch auf ein Konzertbesuch gehofft haben: Die Veranstaltungen sind seit langem ausverkauft.
Für Whittaker sind volle Hallen nichts neues. Er braucht das Publikum. "Mit ihm geht alles leichter", sagt er. Dabei war ein solche Karriere nicht vorgezeichnet. Im Gegenteil. Rogers Mutter wollte zwar, das ihr Sohn berühmt wird - allerdings als Wissenschaftler. Und lange sah es auch danach aus , als ob der Wunsch in Erfüllung geht. Whittaker studierte Biochemie und Zoologie und machte in diesen Fächern seinen Doktor. Nur zum Zeitvertreib hatte er in kleinen Clubs schon mal zur Gitarre gesungen. Doch aus dem Hobby wurde Beruf. Seit dem ist Rogers Musik für die Mutter absolut tabu. Seine Fans haben dazu allerdings eine andere Meinung.

 
     
 
Mitteldeutsche Zeitung - Burkhardt Keil  
 
     
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